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Schiefer und andere Natursteine, Herkunft, Geologie, Verarbeitung, Verwendung

Sonderteil : Schiefer als Bodenbelag - Tipps zum Schiefer Verlegen anhand eines Beispiels aus der Praxis



Schiefer, Schieferton ( Tonstein ), Felsquarzit, Sandstein, Kalkstein

Über viele Jahrhunderte hatte der Dachschiefer-Bergbau in Deutschland grosse Bedeutung. Zentren des Dachschiefer-Abbaus bestanden besonders in Rheinland-Pfalz. Hier waren es die Orte Bundenbach und Gmünden, um Kaub am Rhein, an der Lahn im Raum Nassau-Laurenburg sowie zwischen Mayen und Kaisersesch in der Eifel.
Als aber immer mehr Material auf den Markt drängte, zum Teil preiswerter aus ausländischer Gewinnung, ist der Bergbau in Bezug auf Dachschiefer in vielen Gewinnungsstätten Deutschlands zum Erliegen gekommen.
Dennoch ist Dachschiefer ist Dachschiefer bei einigen Bauherrschaften, sofern sie das Exclusive schätzen, ein beliebter Baustoff geblieben. Die moderne Architektur bedient sich dieses Materials inzwischen verstärkt nicht nur in Form des Dachschiefers. Einzug findet Schiefer immer mehr in den Bereichen Wandverkleidung, Bodenschiefer, Terrassenbelag oder auch als Ausgangsmaterial für Skulpturen, Accessoirs im Wohnbereich und auch für Gebrauchsgegenstände des täglichen Bedarfs.
Im Bereich der Fassadenverkleidung ist Schiefer zu einem belienten und äusserst attraktiven Material geworden. Nicht zuletzt wissen kostenbewusste Bauherren die Vorteile der Langlebigkeit von Schiefer zu schätzen. Zunächst etwas kostenintensiver, zahlt sich diese Investition in die Zukunft bald aus.

Zu Splitt oder Mehl gemahlen, dient der Schiefer auch als Zuschlagstoff in der Zementindustrie, in der Chemie für Farben und Kunststoffe sowie in der Pharmazie.
Traditionell wird Schiefer im Untertagebau gefördert. Viele Stollen, die meisten davon inzwischen stillgelegt, zeugen im Raum Hunsrück und Eifel sowie auch in den Abbaugebieten von Thüringen vom industriellen "Glanz" vergangener Zeit.
Die ehemalige Grube Herrenberg in Bundenbach / Hunsrück ist heute ein Besucherbergwerk und kann besichtigt werden.
Dachschiefer sind verfestigte Tonschlammablagerungen eines devonzeitlichen Meeres, das vor ca. 400 Millionen Jahren im Bereich des heutigen Rheinischen Schiefergebirges lag. .
Hoher Druck und hohe Temperaturen führten zur Verfestigung des Gesteins. Durch Spannungen und Verschiebunge innerhalb der Erdkruste entwickelten sich die typischen Faltungen
Abbauwertes Material entwickelte sich dort, wo die Schieferung des Gesteins parallel zur ursprünglichen Schichtung verläuft. Daraus ergibt sich eine optimale Spaltbarkeit des Gesteins, so dass es als Dachschiefer Verwendung finden kann.
Besuchen Sie auch die Seite www.schieferland.eu !
Sie finden dort Regionalinformationen zu den Schieferregionen in Deutschland, Europa und Weltweit
Viele der Schieferregionen sind auch touristisch interessant und eigenen sich für einen Urlaub. Neubauten wie auch alte Dorfhäuser geben durch ihre traditionelle Deckung mit Dachschiefer den Orten ein charakteristisches Bild. Die Deutschen Mittelgebirge sind sehr schöne Wandergebiete. In den Regionen Hunsrück, Mosel, Saar gibt es "Schiefer zum Anfassen" - Auch die Gebiete in Thüringen und Sachsen lassen den Urlauber Schiefer hautnah erleben. Tourismus im Schieferland ist ein Schwerpunkt dieses Portals.


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wir sind keine "Fachleute" - aber einen Tipp unter Heimwerkern geben wir gerne,
ausserdem können auch wir durch den Kontakt zu do-it-yourself-Freunden nur dazulernen.
Schliesslich sind wir Alle so etwas wie "Exoten", wenn wir uns mit diesem doch eher seltenen Baustoff befassen


...also frisch ans Werk und her mit den Fragen und Erfahrungen - wir freuen uns auf jede Mail :-)
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