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Aus
dem früheren Begriff scivaro, was so viel wie "Splitter"
bedeutete, entstand das Wort schiver
und später der heutige Begriff Schiefer.
Amphibolitschiefer,
Glaukophanschiefer, Granatschiefer, Tonschiefer sind metamorphe
Gesteine, die sich unter hohem
Druck aus den Mineralen toniger Sedimente bildeten. So entstanden
Schichtsilikate in paralleler Ausrichtung. Durch diese Besonderheit
lässt sich das Material in Schichten spalten.
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Gewinnung von Schiefer in Handarbeit
| Eigentlich
sind viele Gesteinsarten aufgrund der Struktur als
Schiefer
zu bezeichnen, viele der als Schiefer benannten Schiefersorten
sind Schiefertone oder Tonsteine. Die besondere Eigenschaft
guter Spaltbarkeit gab diesen Gesteinssorten allgemein
die umgangssprachliche Zuordnung zu den Schiefern. Hierzu
zählt auch der Ölschiefer,
der Bitumen und Öle enthält. |
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manuelle Bearbeitung von Schiefer
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die
gezeigten historischen Bilder wurden der Redaktion
zur Vefügung gestellt durch den Hunsrücker
Traditionsbetrieb
Theis-Böger
Schiefer seit 1907
Schiefer Produktion, Schieferimport, Schieferverarbeitung,
Schieferexport Weltweit
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Der
dunkle Tonschiefer wird bevorzugt als Dachschiefer und
Fassadenschindel eingesetzt.
Die hohe Witterungsbeständigkeit erlaubt wegen der Langlebigkeit dieses
Naturmaterials einen ökonomischen Einsatz im Bauwesen
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Schiefer
findet man auf fast allen Kontinenten. Besonders Europa
verfügt über wichtige Schieferlagerstätten,
die sich hauptsächlich in Spanien, Deutschland, Großbritannien,
Frankreich und der Tschechischen Republik befinden. Auch
in Indien, China, Südamerika
(Argentinien, Brasilien), Südafrika und den USA wird
Schiefer abgebaut.
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Untertageabbau von Schiefer
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In
vielen weiteren Ländern gibt es Schiefer, jedoch mit
nur regional sehr begrenzter Bedeutung. Der weltweit größte
Anteil an Produktion und Verbrauch von Schiefer liegt
in Europa, wobei Spanien den ersten Platz in der Produktion
von Dachschiefer einnimmt. |
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Traditionelle
europäische Schiefergebiete sind Thüringen,
das Rheinische Schiefergebirge, Westfalen sowie das
Bergische Land.
Außerhalb
Deutschlands sind wichtige Lagerstätten in Wales, Frankreich
und Mähren. Auch aussereuropäisch gibt es bedeutende Vorkommen
wie in Brasilien, Indien, China und Australien.
Seit Jahrzehnten
entwickelte sich Spanien zu der wohl bedeutendsten Schieferregion weltweit.
Deutsche
und spanische Schiefer besitzen meist eine dunkle schwarze
oder graue bzw. blau-schwarze Farbe. Die walisischen
Schiefer
sind eher rot, brasilianische
Schiefer haben oft eine grünliche Farbe.
Schiefer
bestehen aus Glimmer, Ton und Quarz. Die Glimmerlagen ergeben
einen natürlichen Schutzschild gegen sauren Regen und
machen das Material widerstandsfähig gegen
vielerlei Schadstoffe aus der Luft und im Regenwasser. Schieferdächer
zeichnen sich besonders durch eine lange Lebensdauer und
Wartungsfreiheit aus. |
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