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Aus dem althochdeutschen Begriff scivaro ( Holzsplitter
oder Steinsplitter ) entstand mittelhochdeutsch das Wort
schiver und so die heutige Bezeichnung Schiefer
Amphibolitschiefer,
Glaukophanschiefer, Granatschiefer, Tonschiefer sind metamorphe
Gesteine, die sich unter hohem
Druck aus den Mineralen toniger Sedimente bildeten. So entstanden
Schichtsilikate in paralleler Ausrichtung. Durch diese Besonderheit
lässt sich das Material in Schichten spalten
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 | Streng
genommen sind viele Gesteinsarten, die als Schiefer bezeichnet
werden, eigentlich Schiefertone
oder Tonsteine. Die Eigenschaft der Spaltbarkeit führte
bei diesen Gesteinssorten zur umgangssprachlichen Zuordnung
zu den Schiefern, so auch beim Ölschiefer, der Bitumen
und Öle enthält. |
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Der
dunkle Tonschiefer wird bevorzugt als Dachschiefer und
Fassadenschindel eingesetzt.
Die hohe Witterungsbeständigkeit erlaubt wegen der Langlebigkeit dieses
Naturmaterials einen ökonomischen Einsatz im Bauwesen
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Schiefer
findet man auf fast allen Kontinenten. Europa
verfügt über die weltweit wichtigsten Schieferlagerstätten,
die sich hauptsächlich in Spanien, Deutschland, Großbritannien,
Frankreich und der Tschechischen Republik befinden. Auch
in Indien, China, Südamerika
(Argentinien, Brasilien), Südafrika und den USA wird
Schiefer abgebaut.
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Untertageabbau von Schiefer
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In
vielen weiteren Ländern gibt es Schiefer, jedoch mit
nur regional sehr begrenzter Bedeutung. Der weltweit größte
Anteil an Produktion und Verbrauch von Schiefer liegt
in Europa, wobei Spanien den ersten Platz in der Produktion
von Dachschiefer einnimmt. |