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Schiefer
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Schiefer und andere Natursteine, Herkunft, Geologie, Verarbeitung, Verwendung

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Natursteine für eine attraktive Boden- und Wandgestaltung

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Quarzit
...ob rustikal oder stilvoll, für den Aussenbereich als polygonale Platten oder Mauersteine eignet sich dieser Naturstein, besonders naturbelassen mit spaltrauher Oberfläche.
Durch unterschiedliche Bearbeitungsmethoden wie Flambieren, Bürsten oder Polieren und seine Farbenvielfalt erhält dieser Naturstein ein elegantes Erscheinungsbild.
Felsquarzit
Die im Devonmeer des Rheinischen Schiefergebirges abgelagerten Sande wurden im Laufe der Jahrmillionen zu Sandsteinen verfestigt und dieser wierderum unter bestimmten Bedingungen metamorphisiert - zu Felsquarzit umgewandelt.
Während es bei den wesentlich jüngeren Süsswasserquarziten des Westerwaldes zu einer Verkieselung des freien Porenraumes durch die Ausfällung von gelöster Kieselsäure kam, entstanden die Felsquarzite des Rheinischen Schiefergebirges unter sehr hohen Druck- und Temperaturbedingungen. Tief innerhalb der Erdkruste ereignete sich ein orientiertes Weiterwachsen der einzelnen Quarzkörner.
Dies führte zu einer Schliessung des noch freien Porenraums und gibt dem heutigen Felsquarzit seine Festigkeit.

Von wirtschaftlicher Bedeutung in Rheinland-Pfalz sind vor allem die um Südwest und Nordost verlaufenden Quarzitzüge des Soonwalds.
Wegen ihrer Festigkeit sind sie sehr verwitterungsbeständig und finden daher Verwendung in den verschiedensten Einsatzbereichen.
Felsquarzite eignen sich sehr gut als Schottermaterial für den Strassenbau. Felsquarzite finden weiterhin Verwendung in der Glasherstellung, in Der Mauersteinproduktion und im Wasserbau.
Sandstein
Kalkstein
Die im Saar-Nahe-Bergland auftretenden Sandsteine wurden wegen ihrer ansprechenden Färbung und der guten Verarbeitbarkeit früher an vielen Stellen als Naturwerkstoff abgebaut. Sie wurden verwendet als Mauersteine im Hausbau, sowie als Treppenstufen oder für Stenmetzarbeiten. Dieser Naturstein wurde im Laufe der Zeit überwiegend von Beton und Bims abgelöst, sodass vielerorts der Abbau des Sandsteins eingestellt werden musste. Aus den alten Steinbrüchen bezieht man heute fast nur noch Material für die Restaurierung historischer Bauten.
Kalkstein im Rheinischen Schiefergebirge sind, wie viele andere dort auftretenden Gesteinsarten, Ablagerungen aus dem Devonzeitlichen Meer. Regional wichtige Vorkommen befinden sich in den Bereichen Stromberg und Lahnkreis sowie im Ahrtal.
Im Mitteldevon, vor ca. 370 Millionen Jahren, siedelten sich dort auf unterseeischen Schwellen Korallen und andere kalkschalige Organismen an. Diese entzogen dem Wasser das gelöste Kalziumkarbonat zum Aufbau ihrer Kalkskelette.
Es bildeten sich grosse Riffkomplexe. Überreste von diesen einstigen Riffbewohnern finden sich heute in den Gesteinen und sind teils sehr gut erhalten.
Der zu Brandkalk und Rohsteinkörnungen verarbeitete Kalkstein findet Verwendung bei der Zementproduktion sowie in der Chemischen Industrie. Ebenso dient er als Rohstoff im Baugewerbe und in der Eisen- und Stahlindustrie. Die im Lahngebiet gewonnenen Kalksteine waren schon immer ein willkommener Rohstoff des steinverarbeitenden Gewerbes, als "Lahnmarmor" wurde diese interessant strukturierte Gestein bekannt. Es handelt sich hierbei aber nicht um Marmor, sondern vielmehr um einen schwach metamorphen Kalkstein.

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