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Naturschiefer und andere Natursteine, Herkunft, Geologie, Verarbeitung, Verwendung

Sonderteil : Schiefer als Bodenbelag - Tipps zum Schiefer Verlegen anhand praktischer Beispiele
Naturschiefer als Baustoff, Schiefer bestellen, Schiefer kaufen, Naturschiefer verarbeiten und Tipps zur Schieferpflege



Schiefer von TB-Schieferwerk
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Informationen zu Schiefer als Baumaterial für innen und aussen.
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Anmerkung der Redaktion: ...den Geologen bitten wir um Nachsicht...
wir unterscheiden bewusst nicht zwischen "Schiefer" und "schieferigem Gestein" und wollen damit dem allgemeinen Sprachgebrauch rechnungtragen.
Die Kategorisierung nach Farben soll die Klassifizierung vereinfachen,
auch wenn es streng wissenschaftlich sicherlich nicht ganz korrekt ist -
Der häufig gebrauchte Begriff Naturschiefer bezeichnet ein entstehungsbedingt geschichtetes Naturgestein und ist vom Wort her eigentlich ein Scherz aus den sprachlichen Niederungen der Tautologie.
Aber der Begriff Naturschiefer wird häufig verwendet. Somit werden auch wir uns nicht vor dem Gebrauch des pleonastischen Begriffes "Naturschiefer" scheuen.
Dennoch : Schiefer ist ein Naturmaterial, also immer Natur-Schiefer - nobody is perfect - ...und wir schon gar nicht :-)
vielen Dank




Verwendungsbeispiele für Schiefer
als Baumaterial, zur dekorativen Innengestaltung und Schiefer im Garten,
Naturschiefer verlegen





Verarbeitungshinweise
, Pflegetips, Versiegeln und Imprägnieren von Naturschiefer
Schiefer verlegen




Verwendungsbeispiele für verschiedene Natursteine als Baumaterial, zur dekorativen Innengestaltung und Naturstein im Garten


Verarbeitungshinweise, Pflegetips, Versiegeln und Imprägnieren von verschiedenen Natursteinen

Schiefersteine bestehen aus Glimmer, Ton und Quarz. Die Glimmerlagen sind ein natürlicher Schutzschild gegen sauren Regen und machen das Material besonders widerstandsfähig gegen Schadstoffe aus der Luft und im Regenwasser. Naturschiefer-Dächer zeichnen sich durch lange Lebensdauer und Wartungsfreiheit aus.



weitere Informationen zu Naturschiefer -

In Schiefergesteinen finden sich vereinzelt Versteinerungen bzw. Fossilien. Fossilien sind Teile von Pflanzen oder Tieren, die versteinert sind. Widerstandsfähige Teile von Organismen, meist Teile, die Mineralien enthaltenden wie Knochen oder Zähne, unterliegen in bestimmten Fällen der Fossilisation. Die meisten Fossilien stammen daher von Knochen und Zähnen von Wirbeltieren oder aus Schalen oder Aussenskeletten bestimmter Krebstiere, aber auch von Strukturen korallenähnlicher Organismen und aus den hölzernen Teilen von Pflanzen.

Schieferfossilien im Naturkundemuseum Rosensteinpark Stuttgart - Funde aus dem Rheinischen Schiefergebirge
Umgebungen unter Wasser sind dabei förderlicher als trockene Umgebungen.
Füllte sich ein Skelett vollständig mit einer umgebenden Lösungsflüssigkeit, und setzte der Zersetzungsprozess erst verzögert ein, erkennt man die innere Struktur. Sofern die ursprünglich vorhandenen Mineralien eines Skeletts während des Prozesses durch andere Mineralien ersetzt wurden, erkennt man im Fossil eine Kopie des Originalskelettes. Wenn neue Ablagerungen in relativ kurzer Zeit erfolgten, ist nur der Abdruck des Objektes erkennbar.

Diese Formen der Fossilierung sind in geschieferten Gesteinen zu finden. Ausgeprägt dreidimensionale Fossilien erkennt man im Bernstein, der wegen seiner ursprünglichen Konsistenz ( zähfliessendes Harz ) keinen gerichteten Druck auf die eingeschlossenen Objekte ausübte und daher deren Struktur nur wenig veränderte.
Die Transparenz des Bernsteins ermöglicht eine Betrachtung auch ohne Abtrag des umgebenden Materials. Fossilien in Sedimentgesteinen müssen im Gegensatz dazu zuerst freigelegt werden.
Wenn sich Sauerstoff und Stickstoff durch Wasser- und Kohlenstoff ersetzt, spricht man von Karbonisierung. Organismen können in besonders kalziumreichem Wasser auch von Mineralien überzogen werden.