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Reisen
und Unterkunft Informationen Feienwohnungen Ferienhäuser in Andorra Zusammen mit Liechtenstein, San Marino, dem Vatikan, dem Inselstaat Malta und dem Fürstentum Monaco zählt das Fürstentum Andorra zu den flächenmässig kleineren Staaten in Europa. Das gebirgige Land mit nur knapp 500 qkm Fläche liegt südlich des Pyrenäenhauptkamms. Nördlich grenzt Andorra an die Französischen Départements Pyrénées Orientales und Ariège, im Süden und Westen an Spanien. |
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Der höchste Punkt des Landes ist der Pic Alt ( Coma Pedrosa ) in fast 3000 m ü.M. Die Hauptstadt ist Andorra la Vella mit rund 20 000 Einwohnern. Das Talbecken von Andorra la Vella durchläuft der Valira, der einzige grössere Fluss des Landes.Durch den Zuzug aus Nachbarländern, besonders aus Spanien, hat sich die Zahl der Bewohner Andorras in den letzten 50 Jahren stark erhöht. Heute leben hier über 80.000 Menschen, wobei nur jeder Dritte ein "ursprünglicher" Andorraner ist. Die Bergregionen sind trotz des grossen Zuzugs immernoch recht dünn besiedelt. Etwa zwei Drittel der Gesamtbevölkerung wohnen in den beiden grossen Städten Andorra la Vella und Les Escaldes. Man spricht Katalanisch, Französisch und Spanisch. Der ganzjährige blühende Fremdenverkehr ist wirtschaftlich von grosser Bedeutung. In den Höhenlagen bietet Andorra eine lange Wintersaison, und die interessanten Landschaften ziehen zu jeder Jahreszeit Scharen von Urlabern an. Zahllose Tagesbesucher aus Spanien und Frankreich nutzen die günstigen Einkaufsangebote. An den Grenzen wird scharf kontrolliert. Eine minimale Mwst. und die weitgehende Befreiung von direkten Steuern für Andorraner machen Andorra zu einer Ausnahmeerscheinung im innereuropäischen Wettbewerb. So wurde das Fürstentum zu einem kleinen Einkaufsparadies für Pendler aus dem nahen Umland. So erklärt sich auch die hohe Zahl der Touristen, die auf 9 bis 10 Millionen jährlich geschätzt werden. Wer nicht nur zum Einkauf kommt, verbringt die Zeit meist in der Natur, in einer schroffen und unvergesslichen Bergwelt. Wo sich früher grossenteils Eichenwälder erstreckten, stehen heute vermehrt Pinien, Birken und Kiefern. In den tieferen Lagen finden sich Rotkiefern und Schwarzfichten, die Baumgrenze beginnt bei etwa 2.300 m.In den abgeschiedenen Bergen leben noch Gämsen und Murmeltiere. Mit etwas Glück sieht man auch Steinadler und Gänse-, Schmutz- sowie Bartgeier. Bei Fischern wenig beliebt ist der Pyrenäen-Desman, ein mit dem Maulwurf verwandter Insektenfresser, der in den Gebirgsbächen seinen Lebensraum findet. Er ist selten geworden und zählt zu den bedrohten Arten. Auf gut ausgebauten Bergstrassen lässt sich Andorra bestens erkunden. Der weite Blick in die Bergwelt gibt einen Eindruck von der einmaligen Topographie des Landes. Wer mit dem Auto reist, sollte sich möglichst an die ausgebauten Hauptstrecken halten und die ausgewiesenen Parkplätze nutzen. Für Wanderer gibt es gekennzeichnete Routen, nach denen man sich mit Rücksicht auf die verbliebenen natürlichen Ruheräume orientieren sollte. |
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