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Reiseführer Bukarest |
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Alte
Geschichten -1- |
Curtea
Veche (Der Alte Hof) ist einer der romantischsten Plätze in Bukarest,
dominierend das historische Zentrum der Hauptstadt. Hier
befinden sich die Ruinen des Hofes, der während
der Regierung von Vlad Tepes Dracula (15. Jahrhundert)
errichtet wurde. Seit dem Anfang des XVI-ten Jahrhunderts
ist der Palast die offizielle Residenz der walachen Herrscher.
Constantin Brâncoveanu (1688 – 1714) und
Stefan Cantacuzino (1714 – 1715) haben dem Gebäude
Steinsäule, Marmortreppen und wertvolle Verzierungen
hinzugefügt.
Dokumente aus der Zeit beschreiben die gewölbten
Hallen, den Garten im italienischen Stil in der Umgebung
des Palastes und die eleganten Feiern mit zahlreichen
Menschen. Im 17. Jahrhundert, während Matei
Basarabs Herrschaft, erreichte die Oberfläche
des Fürstenhofs 25.000 Qm. Mit der Zeit wurde
Curtea Veche von Bränden und Erdbeben zerstört
und die im Jahre 1958 entdeckten Ruinen sind die
einzigen Sachen, die an den Glanz der vergangenen
Zeiten erinnern.
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Hanul
lui Manuc, errichtet in der Zeitspanne 1804 – 1808 von einem reichen
Armenier, ist das einzige Gasthaus, das aus dieser Zeit
verblieben ist. Das Gebäude war im Handelszentrum
der Stadt – auf der Lipscani Straße – und
war für den Lärm, den Rummel und das bunte
angezogene Menschengemisch berühmt. Eines der schönsten
Beispiele des alten walachen städtischen Baustils,
Hanul lui Manuc hat bis heute die Atmosphäre und
den Stil behalten, wobei das Gebäude gegenwärtig
als Hotel, Restaurant und Weinkeller berühmt
ist.
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Die
Lipscani Straße war früher das Herz
der Stadt Bukarest. Der Name stammt von Lipsca
(Leipzig), erinnernd an das dynamische Leben in
der Walachei. Schon vor der offiziellen Gründung
Bukarest (20. September 1459) stellte Lipscani
das Herz der Stadt dar. Durch Festlegung des politischen
und wirtschaftlichen Zentrums in Curtea Veche,
haben sich hier zahlreiche Gilden – Kürschner,
Schuhmacher, Kesselschmiede, Sattler, Lebensmittelhändler...
niedergelassen. Zahlreiche benachbarte Straßen
tragen weiterhin ihren Namen...
Zusammen
mit den Rumänen lebten in dieser Gegend griechische,
bulgarische, serbische, armenische, jüdische,
albanische und österreichische Gemeinschaften.
Das Mosaik der Zivilisationen widerspiegelt sich auch
auf die Architektur. Heutzutage kann man weiterhin
Wohnungen, gebaut in den unterschiedlichsten Baustilen,
bewundern: Renaissance, Barock, Neuklassizismus. Oder
Vereinigungen aller dieser Stile. Ein Gemisch von Luxus
und Armut, von Glanz und Elend, die Lipscani Straße
ist auch heute ein Beweis des Treffens der westlichen
und östlichen Welt auf rumänischem Gebiet.
Banca Nationala (Nationalbank)– Errichtet aufgrund
der Entwürfe der Architekten Albert Galleron und
Cassien Bernard – liegt am Ende der Lipscani Straße,
bei der Kreuzung mit der Smârdan Straße.
Ein Zeichen des französischen neoklassischen Stils,
das Gebäude ist zurzeit als historisches und künstlerisches
Denkmal geschützt.
Carul cu Bere (1875 - 1879) eines der berühmtesten
Restaurants und Bierhallen in Bukarest, mit einer neu-gotischen
Ausstattung. Die Fassaden, Säulen, Gewölben
und Kandelaber, die Holztreppen und Möbel – alles
ist in diesem Stil entworfen. Am Anfang des vorigen
Jahrhunderts war es ein Treffpunkt der Schriftsteller
und Politiker.
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Universität
Bukarest liegt in der Piata Universitatii, für
die Rumäner nicht nur der 0 Kilometersein, sondern
auch eine Art Agora. Dieser ist ein Platz der Spaziergänge
und der Feier, aber auch der Panik und des Leidens,
in dem Debatten statt finden. Die Universität
wurde im Jahre 1857 gestiftet aber das Gebäude
wurde erst im Jahre 1869 beendet. In der damaligen
Zeit befanden sich hier die Fakultäten für
Rechtswissenschaften, Wissenschaften, Literatur und
Philosophie. “Das goldene Zeitalter” war
die Zeit zwischen den zwei Weltkriegen, als diese Universität
eine der wichtigsten in der ganzen Welt war, neben
Zentren wie Columbia in New York, die Universität
in Paris, die Universität in London und in New
York.
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Der
Triumphbogen, gelegen im dritten Rundbogen in Bukarest,
wurde im Jahre
1922 errichtet, anläßlich der Vereinigung
aller Rumäner, infolge des Sieges der rumänischen
Armee im Krieg zwischen 1916 – 1919. Dieser Triumphbogen
bewahrt den Stil und das Modell des Triumphbogens in
Paris und ist das Werk eines berühmten Architekten,
Petre Antonescu. Das Gebäude ist auf den vier Seiten
mit zahlreichen Eintragungen und bemerkenswerten Basreliefs
verziert. Berühmte Bildhauer, wie Ion Jalea, Cornel
Medrea und Frederick Storck haben zur Beendung dieses
Denkmals beigetragen.
Das Rumänische Atheneum ist eines der schönsten
Gebäude Bukarests. Errichtet in der Zeitspanne
1886 – 1888 aufgrund der Planungen des französischen
Architekten Albert Galleron, ist dieses Gebäude
ein Zeichen der Eleganz und des Glanzes der Stadt,
insbesondere in der Zeit zwischen den zwei Weltkriegen.
Seine Rolle ist weiterhin die Beherbergung ausgezeichneter
Konzerte und Kulturereignisse in dieser Gegend
Europas. Der Konzertsaal verfügt über
10.000 Sitzplätze.
Adresse: Franklin Str. 1, Tel: +40-21-315.87.98.
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