Australien
grenzt im Norden an die Arafura- und die Timorsee, im Osten an das
Korallenmeer und die Tasmansee des Südpazifiks, im Süden
und Westen an den Indischen Ozean. Die Küste ist insgesamt 36.738
km lang. Die Ost- und Südostküste sind am dichtesten besiedelt.
Australien ist der kleinste Kontinent der Welt und fast so groß wie
das Festland der USA. 40% des Landes liegen in den Tropen. Die Landschaft
ist außerordentlich vielfältig, das Spektrum reicht von
trostloser roter Wüste bis zu üppig-grünen Regenwäldern.
Das Landesinnere besteht überwiegend aus Ebenen mit einigen
Seen und Flüssen; Berge erheben sich vor allem in den Küstenregionen.
Die Gipfel der Bergkette Great Dividing Range im Osten sind die höchsten
des Landes. Der Südosten ist ein riesiges fruchtbares Flachland.
Im fernen Nordosten, auf der Cape-York-Halbinsel, herrscht dichter
Dschungel vor. Entlang der Ostküste der Halbinsel liegt das
weltberühmte Great Barrier Reef, ein 2012 km langes Korallenriff.
Australien ist das trockenste Land der Welt, hat aber Schneefelder
so groß wie die Schweiz. |
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Von
Norden nach Süden beträgt
die Entfernung 3200 Kilometer, von Westen nach Osten 4000 Kilometer.
Weite Teile im Landesinneren sind flaches Buschland, trocken und
karg. Australien war und ist ein bevorzugtes Einwanderungsland.
Die Vorfahren der heutigen Australier stammen aus etwa 140 verschiedenen
Ländern.
Anfangs waren es vor allem die Briten und Iren, die
ab 1788 "Down Under" zu besiedeln begannen, und an den
Küsten die berüchtigten Sträflingskolonien gründeten.
Zu jener Zeit gab es in Australien schätzungsweise noch eine
dreiviertel Million Aborigines. Sie bevölkern diesen Kontinent
seit über 40 000 Jahren.
Ihre Lebensweise und komplexe Mythologie
galt lange als minderwertig, weswegen die Ureinwohner zunehmend
aus ihren Lebensräumen in Reservate vertrieben wurden.
Erst
1960 gestand man ihnen die australische Staatsbürgerschaft
zu.
Heute gibt es noch etwa 390 000 Aborigines.
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