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Langstreckenfahrten, Erfahrungen mit dem MCV

Informationen Dacia Logan MCV 1.5 Diesel Prestige :
Dacia Logan


...und weitere 10.000 Kilometer mit dem Dacia MCV, lange Fahrten mit Wohnwagen

Der Dacia MCV dient als Redaktionsfahrzeug der Reiseredaktion
Camping Caravan Touristik
Der Dacia Logan als Gewinner der Abwrackprämie
Dacia Logan MCV erste Eindrücke
Langstrecken mit dem MCV



Nachdem der Dacia Logan MCV im ersten Betriebsjahr rund 10.000 Kilometer genutzt wurde, kam nun im zweiten Jahr nochmal die etwa gleiche Betriebsleistung hinzu. Nur dass auf diesen Strecken fast immer ein Wohnanhänger gezogen werden musste. Klaglos und erstaunlich sparsam meisterte der MCV diese Aufgabe. Über 8000 Kilometer zog der Dacia MCV den 1300 kg schweren Münsterland durch weite Strecken in Süddeutschland, und Nordfrankreich bis zum Atlantik und wieder hinab in den tiefsten Süden Frankreichs ans Mittelmeer.
Teils abenteuerliche Bergstrecken in den Regionen Mosel und Hunsrück bewältigte der Dacia ebenso emsig wie die kleinen Bergstrassen der Auvergne und die Pässe der südfranzösischen Pyrenäen an der Grenze zu Spanien.

Selten wurde schneller als 100 km/h gefahren, obwohl dies zumindest in der Ebene problemlos möglich wäre. Bei guter Austarierung des Wohnwagens und "versehentlich" überschrittener Stützlast erwies sich der Dacia MCV als zuverlässiges Zugfahrzeug und besticht durch seinen fast schon sturen Geradeauslauf.
Die leichtgängige Servolenkung macht Rangieren zum leichten Spiel, der angenehm kurz übersetzte erste Gang schont die Kupplung, und der Diesel zeigt angesichts seines kleinen Volumens schon bei geringer Drehzahl ausreichendes Drehmoment. Die Wunder eines dicken V8 sind natürlich nicht zu erwarten, dennoch muss selbst am Berg keine Kupplung zu Glas gebacken werden, um einigermassen zügig anzufahren.
Auch bei hochsommerlichen Aussentemperaturen zeigt die Kühlwasseranzeige stets die gewohnten 4 Balken im Instrument, und die Klimaanlage leistet zuverlässig ihren bescheidenen Dienst.
 
 
 
Nach nunmehr über 20.000 Kilometern zuverlässigsten Dienstes war die Inspektion angesagt. Nach dem Auslesen des absolut leeren Fehlerspeichers und einer oberflächlichen Sichtprüfung relevanter Teile, war es mit einem Öl- und Filterwechsel getan. Nun kamen noch die Winterräder drauf, und ausser diesen paar Euros stehen fahrzeugbedingt für diese Reisesaison wieder mal nur die reinen Spritkosten im Fahrtenbuch.
Billiger geht's nicht !

Weiter Kosten entstanden durch einen plattgefahrenen Reifen. Das war mit 60 Euro erledigt. Das leicht zugängliche Reserverad war schnell montiert, und der bestellte Original Barum war innehalb eines Tages geliefert.
Weit unangenehmer war der verlegte Schlüssel mit Fernbedienung für die Zentralverriegelung.
Der Ersatz kostete sagenhafte 200 Euro und über eine Stunde Programmierei beim Renault-Händler.

Bei dieser Gelegenheit wurden auch gleich die unnötigen Parksensoren am Heck deaktiviert. Diese überflüssigen Dinger braucht eigentlich niemand zu bestellen. Sie sind teuer und funktionieren zumindest bei dem hier beschriebenen Fahrzeug immer nur dann, wenn man sie nicht braucht. Nerviges Dauerpiepsen, ob mit oder ohne Anhänger, unabhängig von Hindernissen hinter dem Fahrzeug, geben bestenfalls die unzuverlässige Auskunft, dass der Rückwärtsgang eingelegt ist. Jetzt ist Ruhe.


Dacia Logan in den Bergen der Corbières
der Dacia Logan MCV - Reiseredaktion
Dacia Prestige
Auf unbefestigten Wegen, wie hier in den südfranzösischen Corbières macht sich die relativ grosse Bodenfreiheit besonders angenehm bemerkbar.
Wegen des langen Radstandes des MCV betrachtet man derartige Holperstrecken zunächst mit etwas Argwohn - bereits nach wenigen Metern zeigt sich dann aber schon die gute Geländegängigkeit.
Die üblichen Traktionsprobleme eines Fronttrieblers sind bei losem Untergrund unvermeidlich, also muss der Gasfuss Gefühl zeigen.
Dacia an der Via Augusta
Aus dem äussersten spanischen Süden kommend endet die Via Augusta und setzt sich als Via Domitia fort bis nach Rom.

Gerade auf Wegen in leichtem Gelände zeigt der MCV trotz des langen Radstandes seine Stärken. Eine robuste Basis und der, für einen Kombi erstaunlich verwindungssteife Aufbau ermöglichen solche Bergtouren wie hier zu den Sehenswürdigkeiten in den Pyrenäen.

Hier in den Pyrenäen am Col de Panissars treffen die Römerstrassen Via Augusta und Via Domitia in der Nähe von La Jonquera zusammen.
Dacia Logan in Südfrankreich
Der Verbindungspunkt liegt weit abseits in den Bergen der Pyrenäen und ist über eine schmale Bergstrasse mit anschliessendem Geröllweg auch mit dem Auto erreichbar. Für die letzten Meter sollte es aber möglichst ein Karpaten-geprüftes Fahrzeug sein.


Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass der Logan MCV in der hier beschriebenen Dieselvariante, absolt als Langstreckenfahrzeug taugt. Wer sich bewusst ist, dass 1.5 L Hubraum kein Durchzugswunder bewirken können, wird vielleicht sogar positiv Überrascht sein, denn im Vergleich zu manch anderen kleinvolumigen Autos zeigt sich der Dacia-Antrieb elastisch. Auf Autobahnen erfreut der stoische Geradeauslauf, der dem langen Radstand zu verdanken ist, wenn auch das Ganze jenseits von 120 bis 130 km/h etwas lautstark wird.
Auf Bundes- und Landstrassen fühlt sich der Dacia pudelwohl. Hier zeigen sich die Stärken des Kozepts. Eine sehr übersichtliche Karosserie macht Touren auf enger Piste zum stressfreien Vergnügen. Der Spritverbrauch zeigt, dass es keinesfalls immer die allerneueste Technologie sein muss, um sparsam voranzukommen. Und weil die Geschwindigkeiten unter der 100km/h-Marke bleiben, halten sich die Fahrgeräusche im Rahmen.
Die leichtgängige Kupplung, die gut definierte Schaltkulisse und die Übersichtlichkeit der Karosserie machen den MCV auch zu einem wendigen Stadtfahrzeug. Natürlich ist der MCV kein Kleinwagen, aufgrund der Länge kann ein Kombi nun mal nicht für jede Parklücke passen.

...und noch ein Nachtrag zu den Langstreckenerfahrungen mit dem Dacia Logan MCV Prestige Diesel :

Mit nunmehr über 30.000 km wurde der Logan in der Redaktion ausser Betrieb gestellt. Künftig dient er dem Aussendienst als Alltagsfahrzeug. Die Beanspruchung in den vergangenen zweieinhalb Jahren war sicher ungewöhnlich. Ein 1200 bis 1300 kg schwerer Wohnanhänger war fast immer dabei, dieser Wohnwagen wurde geschätzte 20 bis 25 Tausend Kilometer quer durch Europa gezogen. Die Reisen führten bis nach Polen, Tschechien und in südeuropäische Urlaubsländer, wo auch hochsommerliche Temperaturen oder anspruchsvolle Pässe in den Pyrenäen dem "Kleinen" so einiges abverlangten. Weder Öl noch Kühlwasser musste ergänzt werden, Reparaturen gab's keine, nichts rappelt, nichts klappert - stünde da nicht diese Ziffer von 33.000 auf dem Tacho, könnte man meinen, der Dacia käme gerade als gut gepflegter Jahreswagen vom Händler.
Klaglos und ohne einen einzigen Ausfall bewältigte der kleine Kombi alle Aufgaben, und so verdient der Dacia Logan MCV unsere Hochachtung. Ungern und auch etwas wehmütig verabschiedet sich die Reiseredaktion von ihrem zuverlässigen "Zossen" und sagt "Chapeau" !

Die Nachfolge tritt nun ein Golf 6 Diesel Blue Motion an.



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