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Energiesparbirnen unter dem Gesichtspunkt der
Ökologie
Vordergründig eine feine Sache, leicht verständlich, schnell nachzurechen
und, wenn man einigen Werbeaussagen glaubt, absolut sinnvoll.
Das ist der gewissensberuhigende Beitrag zur Erhaltung der Welt
und zur Rettung der Menschheit, den jeder schnell und einfach leisten
kann.
Der erschwingliche Preis in Verbindung mit lobbehudelten Effekten
macht diesen Beitrag zum Umweltschutz zu einer der populärsten
Massnahmen.
Weitgehend unreflektiert strömen Scharen von Hobby-Ökos gutwillig
in die Baumärkte der Nation und decken sich mit jährlichen Zuwachsraten
im zweistelligen Prozentbereich mit diesen kleinen Wunderwaffen
gegen den Weltuntergang ein, um dann zu Hause aktiv an der Vermeidung
einer Klimakatastrophe teilzunehmen.
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Wichtig ist vor dem Kauf von Energiesparlampen
eine umfassende Vorinformation und eine genaue Definition der gewünschten
Einsatzgebiete. Nicht für alle Anwendungen sind Energiesparlampen
sinnvoll. |
Im Gegenteil - es gibt Einsatzgebiete, für
die Energiesparlampen denkbar ungeeignet sind.
Die Wechselfelder sind bei Energiesparlampen erheblich stärker
als bei herkömmlichen Glühfadenbirnen. Bereits bei einer Abstandsunterschreitung
von einem halben Meter, was beim Einsatz in einer Schreibtisschbeleuchtung
leicht der Fall sein kann, übersteigt die Belastung deutlich die
zulässigen Werte für Bidschirme.
Alleine von daher wird die Energiesparlampe als Beleuchtung am
Arbeitsplatz auch von Baubiologen als kritisch und ungeeignet angesehen.
Erst bei einem Abstand von über einem Meter sinken die Belastungswerte
auf einen Wert, der den Grenzwerten für andere Geräte entspricht.
Da hilft es auch leider nicht viel weiter, dass diese Grenzwerte
auf Beleuchtungen anscheinend keine zwingende Anwendung finden. |
Energiesparlampen beinhalten aus funktionalen
technischen Gründen Quecksilber. Bei Bruch des Leuchtkörpers gelangt
dieses nach aussen und kann zu erheblichen Gesundheitsgefährdungen
führen. Energiesparlampen sind zur Entsorgung Sondermüll. |